Oh mein Gott, wie lange ich einfach nicht gebloggt habe. Aber ich muss ganz ehrlich zu euch sein: Ich hatte auch keeeine Zeit. Eigentlich habe ich nichtmal jetzt gerade Zeit, weil ich so unglaublich viel wiederholen muss und zugeben muss: Uni stresst enorm. Also wer Schule anstrengend findet, sollte sich das mit 2 Fächern und Uni nochmal überlegen. Das schlimmste: Philosophie ist zwar geil, aber zu den guten Volesungen kann ich wegen Mathe gar nicht hin. Dafür habe ich viele schöne, tolle Menschen kennengelernt, wovon zwar keiner so schön und toll ist, wie Maxi, aber das ist auch eher schwer habe ich gehört. Nichtsdestotrotz finde ich Uni irgendwie gut und irgendwie hasse ich sie. Wie damals die Schule. Apropo Schule: Herr A. antwortet nicht auf meine Mails, was mich etwas deprimiert, aber naja, vielleicht hat er auch einfach zu viel zu tun in den Ferien, oder ist weggefahren oder hat kein Bock auf mich.
Heute ist übrigens mein BlogGeburtstag. 2 Jahre dürft ihr jetzt schon lesen, was ich schreibe. Miterleben, was ich tue, egal ob gutes oder schlechtes, verrücktes oder langweiliges, betrunkenes und hin und wieder nüchternes. Ich möchte jedem von euch danken, dass ihr mich egal, wie sehr ich am Boden war unterstützt habt. Dass ihr mich gehalten habt, wenn ich aufgestanden bin und dass jeder von euch mit seine Hand gereicht hat, wenn ich wieder auf dem Boden lag. Ihr seid mehr als nur irgendwelche Leser, ihr seid Herzensmenschen. Demnächst werde ich (ungefähr nächstes Wochenende) ein Video machen, mit so ein paar Sachen drin, die ich mir kreativ wie ich bin, noch überlegen werde. Also falls ihr Anregungen habt, schreibts ruhig, ich werde versuchen das meiste zu berücksichtigen. Ihr könnt auch gerne Fragen stellen oder wie gesagt Wünsche äußern.
Zu guter Letzt: Alles Gute zum Geburtstag, du mein wundervoller Blog!
Samstag, 26. Oktober 2013
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Schließ deine Augen und du kannst sehen denn du wirst sie nicht brauchen, um zu verstehen. auf der Reise ohne dich zu bewegen, tauchst du leise in die Welt aus Ideen.
Hallo liebe Freunde des Regens oder halt Menschen, die im Regen stehen. Der wunderbare IchDuSie hat mich daran erinnert, dass ich bald zwei-jähriges Blogjubiläum habe. Und da ich nichts ohne euch wäre, könnt ihr frei auswählen, was ich tue. Ich habe nur eine Bitte: Fragt nicht nach Bildern von Narben. Soweit solltet ihr mich respektieren, denke ich. Danke.
Also macht Vorschläge was ihr wollt und daraus mache ich dann eine Umfrage, denke ich. Ihr kennt ja wahrscheinlich genug von Texten, Videos was weiß ich. Seid kreativ meine wunderbaren Leser!
Also macht Vorschläge was ihr wollt und daraus mache ich dann eine Umfrage, denke ich. Ihr kennt ja wahrscheinlich genug von Texten, Videos was weiß ich. Seid kreativ meine wunderbaren Leser!
Samstag, 12. Oktober 2013
Meine Worte haben ihr Gewicht verloren, meine Taten liegen mehr als je zuvor, mein Mund hat keinen Plan wovon er spricht, meine Hände sind nicht gut genug für dich.
Geh in die Stadt,
probiere ein Shirt an.
Einzige Reaktion: Ich könnt kotzen.
Stehe morgens viel zu lang vor dem Schrank
um was zu finden, was ich tragen kann.
Um etwas zu finden, was ich an mir ertragen kann.
So weit wie möglich damit man den Bauch nicht sieht.
So groß wie möglich damit niemand die Oberschenkel erblickt.
So unauffällig wie möglich, damit mich wohl niemand sieht.
Tag für Tag neue Vorsetze.
"Morgen fang ich mit der Diät wieder an!"
Tag für Tag neue Lügen.
"Morgen ist auch noch ein Tag."
Dabei wird das Gewicht nur immer mehr und mehr.
Kilo über Kilo kommen auf die Waage dazu.
Shirts in S muss ich gar nicht mehr anprobieren.
Jetzt heißt es wieder jedes Wochenende volllaufen lassen,
sodass man das restliche Wochenende nichts mehr essen kann.
Jetzt heißt es wieder Shakes trinken, die wie Erbrochenes schmecken.
Nur um sich irgendwann mal ertragen zu können.
So geh ich nicht zu Uni, so verkrieche ich mich zwischen Bett und Laufband.
Irgendwo da, wo mich keiner sieht.
_______
Ich wurde getaggt von zwei wundervollen Menschen. Schaut hier nach: Tags
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Du willst wissen was sich verändert hat? Ich hab einen Traum echt gemacht!
Ich schwärme allen Menschen vor, was für ein gutes Gefühl du mir gibst, aber das ist nicht alles. Du hast mich verändert ohne irgendetwas davon zu wissen. Unser erster gemeinsamer Moment, der wirklich Bedeutung hatte, war die VorAbi-Fete in einem düsteren Club, mit saubequemen Sofas, wo ich mich neben dich gesetzt habe. Wo du mir deine Handynummer gegeben hast. Seit diesem Tag schreiben wir beinahe täglich. Dies war im Februar. Meine Gefühlen waren völlig andere. Ich stand auf einen mich immer wieder verletzenden A., der nur an sich interessiert war. An diesem Tag war ich eine Woche schnittfrei, weil ich mir eingeredet habe, dass dann gute Dinge geschehen. Dann, wenn kein Blut aus mir rausläuft. A. hat das geplante Treffen wieder abgesagt und ich bin dem Blut und Schmerz verfallen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht verstanden, dass etwas gutes passiert war.
Ich verschwand zwischen Blut und Schmerz. Doch du warst da. Plötzlich schrieben wir ständig, wir saßen in der Schule immer häufiger zusammen und wir trafen uns zum ersten Mal. Ich glaube, da wurde mir richtig bewusst, wie wervoll du bist. Ich nahm mir vor die Prüfungen, ohne Schnitte zu überstehen, was auch beinahe geklappt hat. Weil du da warst und ich all meine Ängste bei dir lassen konnte. Und du im Tausch deine Zweifel mir gabst. Wir haben inzwischen beide unser Abitur und einen Studienplatz.
Mein größer Fehler war an Lisannes Geburtstag und ich weine noch heute manchmal, wenn ich daran denke. Aber es ist nicht zu ändern. Nicht mehr. Aber du warst ei mir, hast mich im Arm gehalten, als wäre ich noch immer der gute Mensch, den du so schätzt. Ich fühlte mich schmutzig und du machtest mich einfach sauber. Spätestens da wusste ich, dass ich mich in dich verliebt hatte.
Seit diesem Tag fiel kein Schnitt mehr. Seit diesem Tag habe ich nie wieder absichtlich geblutet. Vielleicht liegts nicht nur an dir, aber ich bin sauber. Und das fühlt sich mehr als gut an. Ich trage meine Vergangenheit zwar mit mir rum wie einen großen Haufen Schmutz, aber abgesehen von meiner Spiegelphobie und dem Magerwahn geht es mir das erste Mal seit Jahren wirklich gut.
Vielleicht kommt durch diese Lebensfreude auch irgendwann das Gefühl der Akzeptanz mir gegenüber hervor. Es wäre die endgültige Heilung. Momentan ist aber noch der Gedanke aktiv, dass zwar Niemand perfekt ist, aber man möglichst nahe rankommen kann.
Es gibt Tage da denke ich darüber nach, ob ich dich nicht nur als besten Freund liebe. Weil es so anders ist als bei A. damals. Nicht so abhängig und schmerzhaft. Es geht mir sogar gut, wenn ich dich eine Weile nicht sehe. Es ist aber besser mit dir. Es ist schwer zu erklären. Ich bin dir gerne Nahe und wäre dir manchmal auch gerne noch näher, aber das jetzt tut auch nicht weh. Ich weiß nicht, ob du es verstehen würdest, was ich meine. Ich verstehe es ja manchmal selbst nicht. Aber eines Tages werde ich es versuchen dir zu erklären. Vermutlich werden wir beide betrunken sein. Irgendwann, wenn wir beide nicht mehr ins Kino gehen. Wenn einer sich traut was anderes vorzuschlagen. Dann, wenn ich noch glücklicher bin weil wir den nächsten Schritt machen. Aber hauptsache ist, es geschieht Gemeinsam.
Ich verschwand zwischen Blut und Schmerz. Doch du warst da. Plötzlich schrieben wir ständig, wir saßen in der Schule immer häufiger zusammen und wir trafen uns zum ersten Mal. Ich glaube, da wurde mir richtig bewusst, wie wervoll du bist. Ich nahm mir vor die Prüfungen, ohne Schnitte zu überstehen, was auch beinahe geklappt hat. Weil du da warst und ich all meine Ängste bei dir lassen konnte. Und du im Tausch deine Zweifel mir gabst. Wir haben inzwischen beide unser Abitur und einen Studienplatz.
Mein größer Fehler war an Lisannes Geburtstag und ich weine noch heute manchmal, wenn ich daran denke. Aber es ist nicht zu ändern. Nicht mehr. Aber du warst ei mir, hast mich im Arm gehalten, als wäre ich noch immer der gute Mensch, den du so schätzt. Ich fühlte mich schmutzig und du machtest mich einfach sauber. Spätestens da wusste ich, dass ich mich in dich verliebt hatte.
Seit diesem Tag fiel kein Schnitt mehr. Seit diesem Tag habe ich nie wieder absichtlich geblutet. Vielleicht liegts nicht nur an dir, aber ich bin sauber. Und das fühlt sich mehr als gut an. Ich trage meine Vergangenheit zwar mit mir rum wie einen großen Haufen Schmutz, aber abgesehen von meiner Spiegelphobie und dem Magerwahn geht es mir das erste Mal seit Jahren wirklich gut.
Vielleicht kommt durch diese Lebensfreude auch irgendwann das Gefühl der Akzeptanz mir gegenüber hervor. Es wäre die endgültige Heilung. Momentan ist aber noch der Gedanke aktiv, dass zwar Niemand perfekt ist, aber man möglichst nahe rankommen kann.
Es gibt Tage da denke ich darüber nach, ob ich dich nicht nur als besten Freund liebe. Weil es so anders ist als bei A. damals. Nicht so abhängig und schmerzhaft. Es geht mir sogar gut, wenn ich dich eine Weile nicht sehe. Es ist aber besser mit dir. Es ist schwer zu erklären. Ich bin dir gerne Nahe und wäre dir manchmal auch gerne noch näher, aber das jetzt tut auch nicht weh. Ich weiß nicht, ob du es verstehen würdest, was ich meine. Ich verstehe es ja manchmal selbst nicht. Aber eines Tages werde ich es versuchen dir zu erklären. Vermutlich werden wir beide betrunken sein. Irgendwann, wenn wir beide nicht mehr ins Kino gehen. Wenn einer sich traut was anderes vorzuschlagen. Dann, wenn ich noch glücklicher bin weil wir den nächsten Schritt machen. Aber hauptsache ist, es geschieht Gemeinsam.
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