Samstagabend. Abiball meiner alten Schule. Abiball von der wundervollen S. Abiball von einem Lk von Herrn A. Und ich irgendwo dazwischen. Ich sehe wie Herr A. sich mit drei Vollidioten aus S.' Stufe unterhalten muss. Während ich mich dann mit irgendwem unterhalte, sehe ich wie er mich erkennt und mir winkt. Höflich wie er ist, beendet er das Gespräch mit einer Floskel wie: ich komm gleich wieder, ich muss nur eben jemanden begrüßen. Sekunden später steht er neben mir und reicht mir die Hand. "die männliche Gesellschaft hier ist nicht zum Aushalten. Nur am trinken." ich muss lachen. "Ich möchte Ihnen ja nicht zu nahe treten aber nüchtern sind Sie auch nicht mehr." Er schüttelt den Kopf. "Ach, Denise. Lieber du trittst mir zu nahe als irgendwer anders hier."
"Hast du deine Hausarbeit denn fertig?" ich nicke. "Ich hab Ihnen die Mail vor mehr als 3 Monaten geschrieben. Ich hab sogar schon die Note und eine weitere im Blick." Er lacht. "Ich bin so ein schlechter Mensch." Energisch schüttele ich den Kopf. "Vielleicht ein langsamer Emailschreiber, aber sicher kein schlechter Mensch."
Später stehen S. Und ich zusammen und wie gefühlt den ganzen Abend kommt Herr A. Zu einem von uns. "hach. Meine Lieblingsschüler. Jetzt sind beide weg.." Fast synchron weisen S. Und ich darauf hin, dass er bloß nicht melancholisch werden darf weil wir sonst beide nicht klar kommen. "Aber macht euch doch nichts vor. Mir fallen solche Genie Abschiede doch viel schwerer. Ich sitze nächstes Jahr wieder dort in den Räumen und unterrichte und niemand beantwortet mir meine Fragen wie ich es gern hätte. Niemand weist mich darauf hin, dass ich einen Fehler gemacht habe, wenn ich die Aufmerksamkeit der Schüler bei tafelbildern suche. Niemand erhellt mir meinen Tag, wenn ich über den Gang laufe weil ich die Leute im Lehrerzimmer weniger unterhaltend finde Als einen von euch." Jeder in der Halle hätte den Klos von mir und S. Im Hals gesehen. Die Dunkelheit verhinderte, dass sowohl S. Als auch ich dabei ertappt wurden, heimlich zwei Tränen zu verlieren. "Aber ihr", setzt Herr A. Fort "ihr geht raus und erlebt Abenteuer, beeindruckt neue Leute und irgendwann vergesst ihr mich, sobald ein neuer Abschnitt startet.." Es klang als wäre auch ihm zum heulen zumute. S. Sagt sie könne sich nicht vorstellen, dass die Sehnsucht zur schule irgendwann mal vorbei gehen könne. Heimlich dachte sie an die Sehnsucht an Herrn A. "Wissen Sie eigentlich, dass Denise und ich uns nie ohne sie kennen würden?", fragt S.. Er schüttelt den Kopf. "Ich musste Literatur wählen und dann wurde mir gesagt, dass ich doch mal die besten der anderen Kurse Fragen solle. Und naja wir wissen beide, wieso dabei Denise rauskam." Beide grinsen. "Noch heute bin ich verrückt nach deinem Kurzkrimi", stimmt Herr A. S. In meine Richtung zu.
S. Geht und lässt uns beinahe verlorenen Seelen allein. "Ich glaub Sie wissen noch was nicht.", flüstere ich so gut wie möglich. "Was denn?" - "Ohne Sie würde ich jetzt nie Philo studieren. Ohne Sie würde ich vermutlich irgendwas mit Informatik machen, mit dem man gut verdient aber was man nicht liebt. Nicht so sehr wie die Philosophie." - "Niemals", sagt er ziemlich schockiert. "Ich wollte Philo abwählen, bevor ich wusste, dass ich einen neuen Lehrer bekomme." Ich glaube, er glaubt mir bis heute nicht. Sofern er sich das überhaupt gemerkt hat. Wir reden noch darüber, dass ich in der Uni seinen Unterricht erneut mache. Kant, Hobbes, Locke, als könne ich die nicht auswendig. "So gut sind die da? Machen einfach meinen Unterricht nach?", fragt er und lacht.
Nachdem er von anderen zu geschwafelt wurde, verkündeter dass er jetzt nach Hause geht. Ich sehe wie er S. Zum Abschied umarmt und dem Rest die Hand schüttelt. Mir streckt er die Hand auch entgegen. Ich grinse spöttisch. "Hast ja recht." Er umarmt mich und nachdem er noch schnell versprach, dass er sich bald per Mail meldet, geht er. Und es fühlt sich schon wieder nach meinem Abschied an. Als würde erneut alles zerreißen obwohl das hier nicht mein Abiball ist, sondern nur das Leben, was ich mir jeden Tag aufs neue wünsche.
S. Und ich laufen Sekundenschnell zusammen. "er hat mich umarmt."- "mich auch." -"Können wir jetzt zusammen sterben gehen?" -"Naja immerhin hat Herr A. Seine Nähe Schäden überwunden." - "Ob wir das auch mal schaffen?" - "hoffentlich.", spreche ich den Wunsch aus
Montag, 30. Juni 2014
Samstag, 14. Juni 2014
Ich trage diesen Hass, Hass, Hass, Hass, Hass, das Leid, den Schmerz ich kann einfach nicht mehr.
Ich hab grad extrem viel Wut im Bauch und ich kann sie nirgendwo rauslassen, also werde ich irgendetwas in die Tasten tippen, bevor es in einem Fressanfall endet und ich mich den ganzen restlichen Monat deswegen hasse.
Wisst ihr, seit ich weiß, dass ich wahrscheinlich im August ausziehe, weg von meinem Eltern, näher an die Uni, kotzt mich mein "Zuhause" immer mehr an. Ich weiß nicht. Manchmal glaube ich, dass ich erwachsener bin als meine Eltern. Sie leben in ihrer hässlichen Scheinwelt und hassen sich. Aber niemand redet darüber. Nein, wir tun wie diese verkackten glücklichen Familien. Nichts davon sind wir. Das is zuviel für mich an manchen Tagen. Ich sage denen, dass ich es kacke finde, dass ich nicht weiß wie man so unglaublich verlogen leben kann. Und am Ende bin ich die Böse. Weil ich die verdammte Wahrheit ausspreche. "du bekommst doch gar nichts mit. Du bist entweder in der Uni oder beim Sport. Du bist kaum Teil der Familie" - "Das liegt daran, dass das keine Familie ist. Dass nichts an euch zu ertragen ist. Das ist hier ist ein großer Haufen Scheiße, den ihr mit Glitzer schmückt." - "Denise, was willst du eigentlich? Hast du denn nicht alles zum leben?" - "Wenns nach mir geht, wäre ich nichtmal am Leben. Aber ich bin ja hier in diesen glücklichen Haushalt geboren, wo der Erzeuger seine Kinder hasst, die Mutter dran kaputt geht und man alles versucht mit Geld zu retten." - "Mach doch, was du willst. Aber mein Geld ausgeben kannst du ne.", schreit mein Vater. "Klar, ich mach den ganzen verkackten Tag nichts anderes. Ich bin nicht der Mensch, der morgens um 6 Uhr das Haus verlässt, um 22 Uhr wiederkommt und dazwischen endlich mal weg ist. Weg von dir, du primitiver Höhlenmensch." - "Wie redest du eigentlich mit mir? Ich bin dein Vater!" - "Du bist ein Scheiß. Danke für die Samenspende, beim nächsten Mal spar sie dir. Ich hab nicht drum gebeten." - "Geh doch wieder trainieren hilft dir doch eh nicht." Ich lache spöttisch. "Der Neid tut schon weh, dass deine einzige Angriffsfläche nicht mehr da ist oder? du wirst immer fetter und ich? Ich bin sportlicher als so manche, die das wirklich beruflich machen." - "Jetzt müsstest du nur noch schlauer werden wie dein Bruder was." Ich schlucke. "Schade nur, dass die Intelligenz nicht vererbt wurde, weil von dir kann sie nicht kommen." - "Du bist ein Stück Scheiße, Denise." - "Aber eins, was gut aussieht, intelligent und erfolgreich ist. Also alles, was dir fehlt." Ich gehe in mein Zimmer, schlage mit dem Kopf gegen die Wand und bete, dass ich morgen aufwache und aus diesem Albtraum endlich aufwache. Ich hasse ihn und manchmal schafft er es, dass ich mich deshalb auch hasse.
Wisst ihr, seit ich weiß, dass ich wahrscheinlich im August ausziehe, weg von meinem Eltern, näher an die Uni, kotzt mich mein "Zuhause" immer mehr an. Ich weiß nicht. Manchmal glaube ich, dass ich erwachsener bin als meine Eltern. Sie leben in ihrer hässlichen Scheinwelt und hassen sich. Aber niemand redet darüber. Nein, wir tun wie diese verkackten glücklichen Familien. Nichts davon sind wir. Das is zuviel für mich an manchen Tagen. Ich sage denen, dass ich es kacke finde, dass ich nicht weiß wie man so unglaublich verlogen leben kann. Und am Ende bin ich die Böse. Weil ich die verdammte Wahrheit ausspreche. "du bekommst doch gar nichts mit. Du bist entweder in der Uni oder beim Sport. Du bist kaum Teil der Familie" - "Das liegt daran, dass das keine Familie ist. Dass nichts an euch zu ertragen ist. Das ist hier ist ein großer Haufen Scheiße, den ihr mit Glitzer schmückt." - "Denise, was willst du eigentlich? Hast du denn nicht alles zum leben?" - "Wenns nach mir geht, wäre ich nichtmal am Leben. Aber ich bin ja hier in diesen glücklichen Haushalt geboren, wo der Erzeuger seine Kinder hasst, die Mutter dran kaputt geht und man alles versucht mit Geld zu retten." - "Mach doch, was du willst. Aber mein Geld ausgeben kannst du ne.", schreit mein Vater. "Klar, ich mach den ganzen verkackten Tag nichts anderes. Ich bin nicht der Mensch, der morgens um 6 Uhr das Haus verlässt, um 22 Uhr wiederkommt und dazwischen endlich mal weg ist. Weg von dir, du primitiver Höhlenmensch." - "Wie redest du eigentlich mit mir? Ich bin dein Vater!" - "Du bist ein Scheiß. Danke für die Samenspende, beim nächsten Mal spar sie dir. Ich hab nicht drum gebeten." - "Geh doch wieder trainieren hilft dir doch eh nicht." Ich lache spöttisch. "Der Neid tut schon weh, dass deine einzige Angriffsfläche nicht mehr da ist oder? du wirst immer fetter und ich? Ich bin sportlicher als so manche, die das wirklich beruflich machen." - "Jetzt müsstest du nur noch schlauer werden wie dein Bruder was." Ich schlucke. "Schade nur, dass die Intelligenz nicht vererbt wurde, weil von dir kann sie nicht kommen." - "Du bist ein Stück Scheiße, Denise." - "Aber eins, was gut aussieht, intelligent und erfolgreich ist. Also alles, was dir fehlt." Ich gehe in mein Zimmer, schlage mit dem Kopf gegen die Wand und bete, dass ich morgen aufwache und aus diesem Albtraum endlich aufwache. Ich hasse ihn und manchmal schafft er es, dass ich mich deshalb auch hasse.
"Die Engel kamen wieder zu spät
ja der Teufel hat den Hass in meine Wiege gelegt
und er zwang mich seitdem es in mir zu tragen,
deswegen hab ich mich als Kind auch geschlagen
ja der Teufel hat den Hass in meine Wiege gelegt
und er zwang mich seitdem es in mir zu tragen,
deswegen hab ich mich als Kind auch geschlagen
Er wurde größer, als ich Mama schufften sah
den Boden putzen sah
den Boden putzen sah
Er macht mich hart, ja so hart doch dein Herz erfriert
Er ist wie ne Droge, du vergisst dein Schmerz in dir.
Auch wenn du mich bestrafst, guck her du fütterst ihnSag wie lang ist das schon her?
Das wir einfach glücklich war'n?
Man ich kanns mir nicht erklärn"
Er ist wie ne Droge, du vergisst dein Schmerz in dir.
Auch wenn du mich bestrafst, guck her du fütterst ihnSag wie lang ist das schon her?
Das wir einfach glücklich war'n?
Man ich kanns mir nicht erklärn"
Mittwoch, 4. Juni 2014
Zerstör’ dich und lass Frust ab. Mach kaputt, was dich kaputt macht. Zerstör’ das alte Muster. Spuck auf was dich angespuckt hat.
Hallo Welt. Hallo kleiner Fleck auf dem ich lebe. Beinahe wärst du zu
einer Katastrophe geworden. Beinahe hast du mir so viel Angst gemacht,
dass ich in alte Muster verfallen wäre. Aber diese Muster habe ich
abgelegt. Aus Angst, was folgen könnte. Aus Mut, das Leben selbst zu
bestimmen, nicht vom Blutdurst führen zu lassen. Aus Trotz: "das
schaffst du nie alleine, such dir Hilfe". Von wegen.
Und so kam es am letzten Tag zu dem Fall, dass ich weinend auf der Toilette ein Stäbchen mit Urin tränkte, alles nur weil Dämonen lauter sind als der eigene Verstand. Alles nur, weil Träume Nacht für Nacht quälend die Augen offen halten. Am morgen bleibt nichts anderes als übelriechende, dunkele Kotze.
Ich werde kein neues Leben zur Welt bringen. Und das ist gut so, nicht nur weil ich es nicht in mein Leben einplanen könnte, sondern weil mein Leben nicht stark genug ist. Weil mein Leben meins ist.
Ich drücke mich wiedermal so unklar aus, entschuldigt das. Wenn Google bestimmte Symptome liefert, wenn man sich selbst dicker findet als sonst, wenn im Kopf alles Sinn macht, kann man an Dinge glauben, die nicht wahrhaftig sind. Schon Kant meinte, man solle dem Verstand folgen, denn dafür sind wir Menschen so beschaffen. Kant musste sich aber nicht mit Dämonen, Size Zero und beinahe ohnmächtig betrunkenen ersten Malen beschäftigen. Die machen den Verstand klein. Schrumpfen ihn auf minimal Größe denn sonst hat der Rest keine Macht. Der Wunsch so dünn zu sein, dass nur noch Knochen existieren. Jeden Tag dieselbe Lüge zu leben, dass das Leben wunderschön ist. Und daran zu glauben, dass die Gesellschaft kein großes Stück Scheiße ist.
Nur weil ich nicht suizidgefährdet lebe, heißt das nicht, dass ich alles toll finde. Dass ich mein Leben oder diese Welt liebe und mit rosa Blümchen um mich schmeiße.
Alles, was man sicher hat, ist Alkohol, Bücher, Musik und der unglaubliche Gestank der Menschheit auf diesem Planeten.
Und so kam es am letzten Tag zu dem Fall, dass ich weinend auf der Toilette ein Stäbchen mit Urin tränkte, alles nur weil Dämonen lauter sind als der eigene Verstand. Alles nur, weil Träume Nacht für Nacht quälend die Augen offen halten. Am morgen bleibt nichts anderes als übelriechende, dunkele Kotze.
Ich werde kein neues Leben zur Welt bringen. Und das ist gut so, nicht nur weil ich es nicht in mein Leben einplanen könnte, sondern weil mein Leben nicht stark genug ist. Weil mein Leben meins ist.
Ich drücke mich wiedermal so unklar aus, entschuldigt das. Wenn Google bestimmte Symptome liefert, wenn man sich selbst dicker findet als sonst, wenn im Kopf alles Sinn macht, kann man an Dinge glauben, die nicht wahrhaftig sind. Schon Kant meinte, man solle dem Verstand folgen, denn dafür sind wir Menschen so beschaffen. Kant musste sich aber nicht mit Dämonen, Size Zero und beinahe ohnmächtig betrunkenen ersten Malen beschäftigen. Die machen den Verstand klein. Schrumpfen ihn auf minimal Größe denn sonst hat der Rest keine Macht. Der Wunsch so dünn zu sein, dass nur noch Knochen existieren. Jeden Tag dieselbe Lüge zu leben, dass das Leben wunderschön ist. Und daran zu glauben, dass die Gesellschaft kein großes Stück Scheiße ist.
Nur weil ich nicht suizidgefährdet lebe, heißt das nicht, dass ich alles toll finde. Dass ich mein Leben oder diese Welt liebe und mit rosa Blümchen um mich schmeiße.
Alles, was man sicher hat, ist Alkohol, Bücher, Musik und der unglaubliche Gestank der Menschheit auf diesem Planeten.
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