Sonntag, 4. März 2012

Schmerz

Es ist die Einsamkeit die sie zerfrisst,
und der Grund warum sie heimlich isst.
Dann spricht die Stimme in ihr drin,
„Du weißt dass ich viel schlauer bin.
Leg das Essen weg, hol es wieder raus,
Du bist noch nicht über die Diät hinaus.“

Sie fängt an zu weinen, Tränen überall,
Die Stimme sagt: „Das ist kein Notfall,
Du bist nicht mehr du selbst,
Du weißt nur noch dass du fällst.
Immer weiter, immer tiefer,
Die Blicke, die blicke werden immer schiefer.“

Der Griff zur Klinge, der Wunsch nach Schmerz,
Sie muss das Blut spüren bis hinein in ihr Herz.
„Sterben wirst du nicht, darfst du nicht,
In deinem Leben ist noch viel zu viel Licht.
Ich möchte dass du leidest bis zuletzt,
Bis der Schmerz und der Tod vollständig dein Leben zersetzt."

[Selbstgeschrieben, irgendwann gestern Nacht]

3 Kommentare:

  1. wunderbar geschrieben und die pure Wahrheit...
    x3

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  2. du bist süß, danke ♥ ich glaub, irgendwann wird jeder von uns es schaffen. die einen früher, die einen später.. und die anderen vielleicht erst nach dem Tod.

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  3. Sehr schön geschrieben, wirklich!
    Übrigens ein wundervoller Blog ♥

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