"Man muß denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten." [A.Schopenhauer]
Aber was bringt es dann? Was bringt es, wenn man nur selbst, nur einer allein weiß, dass man anders ist. Und woher will man wissen, dass man was anderes denkt als andere, wenn jeder von demselben spricht? Ich würde den Satz noch anders interpretieren. Viel mehr sehe ich darin eine Aufforderung Schopenhauers nicht so zu denken, wie andere Menschen das wollen oder gar erwarten. Und doch, und da liegt der Unterschied, beim reden nicht aufzufallen. Ich denke, es ist eine Art "unsichtbare Abgrenzung" gemeint, die die Spreu vom Weizen trennt. Die, die alles machen, was man ihnen sagt und nicht denken und die, die zwar dieselbe Unterhaltung mit den Menschen führen, aber sich nicht beeinflussen lassen.
Meine Meinung ist, dass das menschliche Denken nur schwer zu beeinflussen ist, da jeder seine eigenen Gedanken hat. Nur der Wert, der Rang, die Wichtigkeit der eigenen Gedanken kann von anderen Menschen verändert werden, ebenso das daraus resultierende Handeln. Das Reden der Menschen widerum ist relativ. Es kann sein, dass man etwas sagt, was man nicht meint, um beliebt zu sein. Es kann sein, dass man Spaß am Lügen hat. Es kann sein, dass man egal wie hässlich die Wahrheit ist, man sie immer sagt. Reden und Denken sind also nicht immer in direkter Verbindung zueinander. Man muss nicht sagen, was man denkt und auch nicht vor dem Reden denken.
curse ist ein wunderbarer musiker.
AntwortenLöschenich kannte deinen blog noch nicht,
AntwortenLöschenaber allein schon dein musikgeschmack hat mich faziniert.
ich hoffe du kämpfst weiter,
nicht für die anderen menschen,
sondern für dich selbst.