"Hallo Frau O., leider haben Sie diesmal keinen Preis gewonnen..."
Gerade bescheid bekommen von einem meiner Schreibwettbewerbe. Thema war "Der Morgen danach" und ich hab verloren. Was ein Wunder. Niemand will komische depressive Geschichten lesen. Trotzdem ist es meine erste Niederlage an dem Tag. Immerhin habe ich heute morgen schon gegen die Klinge gewonnen. Und eigentlich gewinne ich sehr selten gegen die Klinge. Heute nacht besuch gehabt vom lieben Lu mit nem Freund von ihm. Nachts um 2 Uhr klopft es an meinem Fenster. "Denise, ich naja wir sind betrunken." Wie oft ich den Satz in letzter Zeit von ihm gehört habe. Naja, er war schon immer anders als A. Aber Lu hat mir erzählt, dass A. den Führerschein abgebrochen hat, weil er "dämlich ist und immer durch die Theorie fällt." Zitat kommt von A. persönlich. Ob ich ihn da heute drauf ansprechen sollte? Wahrscheinlich eher nicht, was? Naja, ich hoffe dennoch, dass es bei der einen Niederlage bleibt. Man weiß zwar nie, aber heute MUSS einfach gut werden, sonst lohnt sich das alles nicht mehr.
Wer den Verlierer-Text dennoch mal lesen möchte: Der Morgen Danach Keine Ahnung, ob das so wirklich klappt, aber ich habs weder geschafft eine PDF noch ein Word-Dokument hochzuladen. Scheiß, eigentlich. Vielleicht bin ich als Info-Lk auch einfach zu doof. Wäre ja kaum ironisch oder so.
Ich muss mir jetzt fertig machen mit Jogginghose und Tshirt. Damit ich dann die Bude drüben fertig machen kann und mich dann vielleicht doch nicht umziehe.
Ich denke nicht, dass du verloren hast, weil niemand "komische depressive Texte" lesen möchte.
AntwortenLöschenIch habe den Text mal gelesen, von dem, was du schreibst, finde ich ihn sehr gut. Warum ich glaube, dass du nicht gewonnen hast? Erstens gibt es tausende Menschen, die ebenfalls gut schreiben. Es gibt auch Menschen, die besser schreiben (kennst du Antonia Michaelis?) Trotzdem schreibst du gut, aber zweitens wechselst du ziemlich oft die Zeiten - von Vergangenheit in Gegenwart. Manchmal passt das, aber oft eben auch nicht. Es ist verwirrend. Nur weil etwas in der Zukunft stattfinden wird ("Sie muss ihr Leben neu finden"), heißt das nicht, dass es in Gegenwart geschrieben sein muss. Da der überwiegende Teil des Textes im Präteritum steht, hättest du dieses hier auch verwenden sollen. Also vielleicht lieber: "Sie musste ihr Leben nun neu finden" - das war nur ein Beispiel.
Du solltest das nicht als Niederlage ansehen. Jeder der schreibt, verliert bei einem Schreibwettbewerb mal. Ich meine, man denke an Joanne K. Rowling: Sie hat bei ungefähr 500 Verlagen angefragt, bevor irgendeiner dann Harry Potter mal gedruckt hat. :)
ich werde mir deinen text/kurzgeschichte
AntwortenLöschenheute abend in ruhe durchlesen
und dir dann was dazu schreiben,
wenn du magst.
doch, ich habe immer den drang mich zu entschuldigen. weil ich weiß auch nicht, mein blog sollte einfach nicht zum langweilen da sein.
die gewittergeister
schweben
und zertrümmern
und leben, so wie sie wollen,
aber das ist okay.
ich habe
akzeptiert.
deine sommergewittergeister hören sich sehr schön an, ich habe sie mir oft vorgestellt, sie sind nett zu mir, und bonnie, und das ist ein schönes gefühl.
wow deine geschichte..die ist richtig gut, sie hat mich mitgenommen und berührt!
AntwortenLöschenmach nur weiter so!