Samstag, 4. Mai 2013

Machen wir uns nichts vor: Die letzten werden die letzten bleiben und die Ersten spucken drauf !

Ich bin ein Stück Boden. Ein Stein für ein Bodenpflaster. Ich könnte in der vierten Etage, auf dem Dach, überall verlegt werden. Ich bin da ganz flexibel. Aber aus irgendeinem Grund hält mich jeder nur gut genug für den untersten Grund. Das Stück des Bodens, das getreten wird und wenns dann hässlicher und hässlicher wird einfach mit einem Teppich überdeckt wird. Ich wüschte, irgendwer würde mich endlich aufheben.

Ich verletze momentan Menschen, die ich gar nicht verletzen möchte. Die nichts getan haben. Aber sie sind glücklich oder gehen zur Schule oder reden mit Herrn A. oder wohnen eine Etage über Maxi oder sehen A. regelmäßig. Um es abzukürzen: Eigentlich stoße ich jeden von mir weg. Denn jeder meiner "Freunde" hat etwas, auf das ich neidisch bin. Glück, Familienfrieden, eine gute Figur, den Traumjob in der Tasche. Ich bin nicht unbedingt von Neid zerfressen, aber der Neid hat mein Böses wieder von den Leinen gelassen. Deshalb wünsche ich mir Blut, Metall, Tabletten, solange bis ich den Schmerz nicht so spüre. Den Schmerz von Innen. Und außen steht das perfekte Lächeln, wenn die Leute mich sehen. Und wo lebe ich? Wo bin ich? Irgendwo dazwischen schwebe ich wie grauer Nebel. Ich weiß nicht, ob ich nicht immer mehr zu dem lächelnden Mädchen ohne Hintergrund werde. Wie sehe ich eigentlich aus? Mein Spiegelbild ist ein Monster, mit Warzen und riesigem Körper(gewicht). Der Schmerz ist spürbar, egal wo, egal wann. Ich ertrage die Blicke der Menschen nicht, ihre Worte widern mich an.

Selbst die Zufriedenheit ist vor mir weggelaufen oder habe ich sie weggestoßen? Anfang Februar und Ende März war irgendwie alles okay. "Da warst du auch nicht so allein, Liebes. Da hattest du Hoffnung.", flüstert eine Stimme. Und sie hat Recht. Leider stellen sich Hoffnungen als Lügen heraus und dann endet man wieder dort wo man hingehört zwischen Blut und Tränen. Zwischen Angst vor dem Sommer und dem Geheimnis vor jedem. Verflucht, diese Nacht ist schon vor Beginn hoffnungslos.

8 Kommentare:

  1. Ich glaube an dich das eines tages wieder gut wird und du wieder hoffnung hast.. denn du hast es verdient. Mehr als die meisten anderen hier.. du solltest glücklich sein und leben können, wirklich leben können
    Fühl dich umarmt <3

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  2. Ich weiß wie Du Dich fühlst.
    Geh hinein in das Fühlen, tief hinein in den Schmerz, blocke es nicht ab, weise es nicht zurück, nimm es an, sieh es an und dann geh weiter, immer weiter, durch das Gefühl durch. Das ist der Weg, es hinter sich zu lassen...

    LG

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  3. Hab Hoffnung. Das ist, was uns am Leben hält. Wofür wären wir noch hier, wenn wir nicht die Hoffnung in uns tragen würden, dass irgendwann alles besser wird?

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  4. Vielleicht können dir Freunde etwas von dem geben, was sie haben. Wenigstens das Gefühl, wichtig zu sein. Breche keine Kontakt ab, denn Einsamkeit ist gefährliche, als alles andere in der Welt. Die Menschheit brauch soziale Kontakte.!

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  5. Danke, danke, danke, dass du mir mal gesagt hast, dass ein Mensch nur sich hässlich findet durch den Vergleich zur Perfektion, die durch Computer geschaffen wurde. Ich köntne dich dafür umarmen! <3

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  6. Oh, ich kann dich verstehen. Umbruchphase, in der noch nichts klar ist. Aber weißt du, auch die Menschen, bei denen jetzt erstmal schon was klar ist, fühlen sich dadurch nicht automatisch besser. Ich hab ja einen Job, aber Angst, dass es nicht die richtige Entscheidung war. Das Gefühl, alles hinter mir lassen zu müssen, auch meine Freunde, neue finden zu müssen...und das Gefühl, dass andere auf mich neidisch sein könnten, auf mich, das darf nicht sein.
    Du bist so jung, du hast noch alle Möglichkeiten, lass dir die Zeit. Ein verplantes Leben (wie meins) ist keines, sondern nur ein Plan. Ich wünsche dir so sehr, dass du es schaffst, dieses Leben zu leben und den Drang zu überwinden.

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  7. wir können zusammen die letzten sein
    ich würde dich nicht allein lassen
    egal wie sehr du mich mit stummen worten verewigst.
    ich bleibe
    weil ich dich mag
    ich bleibe
    weil du ein mensch bist
    der wichtig ist
    der mir wichtig ist
    und der wichtig ist
    am leben zu bleiben.

    ich denke an dich
    und es tut mir leid für diesen verwirrenden kommentar
    ich musste dir einfach schreiben
    ich musste dir einfach zeigen das ich an dich denke.

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  8. dein kommentar hat unglaublich viel sinn gemacht. du hast mich überrascht, weil ich dachte auf mein kommentar, den ich dir zuletzt geschrieben habe, kann man nicht drauf antworten. du hast mich überrascht in dieser nacht voller kalte wärme. ich weiß nicht was A. dir geschrieben hat, doch ich hoffe das er in deinen kopf kein gewitter zurücklässt. ich würde dir gern sagen, er ist es nicht wert das du dir nach seinen worten, unendlich viele gedanken machst. aber das wäre bescheuert, denn denker bleiben denker, und denken solange bis jeder gedanke blutig am boden liegt. ich hoffe nur, dass deine nacht nicht in blut getränkt endet.
    ich höre grad das lied was du mir gezeigt hast
    es ist schön
    viel zu schön
    für diese welt voller grauen.

    in gedanken bin ich bei dir.

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