Sonntag, 27. September 2015
Weil es Liebe ist. Und bleiben wird. Vermutlich Für immer.
Liebe ist ein heikles Thema. Es wird in Filmen, Büchern und Symphonien verarbeitet. Überall auf der Welt ist sie wichtig. Überall der Welt wird sie gebraucht. Und ich habe sie gefunden. Damals einsam sitzend in der Klasse. Damals mich suchend auf der Party. Ständig neben mir im Auto, im Kino, bei der Feier. Maxi. Ich weiß, ich bin erst 21 und das gerade eben. Aber er ist die Liebe meines Lebens. Nicht, weil ich zu den übertreibenden Jugendlichen meiner Zeit gehöre, sondern weil es der Wahrheit entspricht. Ich sitze kaum eine Stunde neben ihm, die mir vorkam wie zwei Minuten, und weiß: Hier bin ich zuhause. Zuhause sein ist ein Gefühl, das ich nie habe. Es so selten ist wie Schnee im Mai. Aber bei ihm habe ich es vom ersten Atemzug an. "Eigentlich will ich dich ständig sehen, weißt du." Sagt er mir. Als wäre es angebracht in dieser Situation. "ich bin aufrichtig zu dir", sagt er, als würde ich jemals daran zweifeln. "Schreib mir sobald du in unserer Heimatstadt bist", sagt er und versichert, dass seine Freundin hinten anstehen muss. Hinter mir. Dem Mädchen dass er das Leben gerettet hat ohne es zu wissen. Ich schreibe diesen Text 20 Minuten vor meinem Geburtstag. Am Weinen vor Glück, wegen dem Gefühl, dass ich nie mehr sowas haben werde. Am Weinen, weil soviel in meinem Leben dagegen unwichtig er scheint. Am Weinen, weil immer nur einer wirklich wichtig war. Wir lachen obwohl wir uns seit Monaten nicht gesehen haben, immernoch über die selben Dinge. Wir schütteln den Kopf über Geschichten von damals. "Vielleicht gehen wir nächstes Mal wieder ins Kino?", sagt er und lacht und wir beide wissen wieso. "Meine Freundin ist nie eifersüchtig wenn wir uns sehen", sagt er."Wieso auch?", frag ich. "Weil du ein Mädchen bist und ich ein Junge?" - "na und?" - "Du bist ein Mädchen das Fußball liebt. Du bist fast so was wie das perfekte Mädchen." - "Dafür habe ich aber ziemlich wenig Auswahl". Wir lachen. "Also ich verstehe es nicht. Wie lange ist das eigentlich alles her? Als würden wir uns ewig kennen" - "vielleicht soll es sich so anfühlen. Vielleicht liegt es an uns beiden." - "Denise, ruf mich an sobald du wieder hier bist, ich mach mir Zeit für dich." Ich gehe in die Wohnung und weine. Weine immer weiter. Vor Freude. Nach all den Jahren ist nichts anders. Irgendwie.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
alter bin ich ein gott? ich hab doch immer gesagt maxi und du und so, genau so, okay, vll war es auch zu einfach rauszulesen... so groß es is nur diesen einen menschen zu haben, so sehr is es natürlich auch die gefahr wenn man ihn verliert, ins bodenlose zu fallen. ich kenn da sowas von mir, hallo MS, adieu MS...dass er bei mädchen dass fussball liebt keine angst hat, eher ihn, meistens sind das ja die kumpel-typen... immer wieder schöne geschichte, davon träumt doch bestimmt jeder insgeheim. großes glück, was du hast!
AntwortenLöschenOh mein Gott, ich wollte noch schreiben, hab die ganze Zeit, sogar Sonntag noch dran gedacht, aber hab's dann gestern natürlich total vergessen... >.<
AntwortenLöschenAlles Gute, nachträglich <3