Donnerstag, 5. April 2012

Neue Bekanntschaft

"Die Hoffnung ist am kleinsten wenn die Angst am größten ist."
 Ich habe Angst um mein Leben, um mich selbst. Sagen wir meine Vernunft hat diese Angst. Sie wird sie so schnell auch nicht verlieren, aber vielleicht helfen kleine Fortschritte wie heute.
Da meine Ferien mich langweilen, ich meine Freunde nicht sehen will und auch meine Familie mir auf den Geist geht, verschwinde ich ins Fitnessstudio für Step Arobic und Zirkeltraining. Und nein, es ist kein Zumba, bevor jemand fragt. Das ist mir einerseits zu "mainstream" und zweitens überhaupt nicht meins.
Also war ich das erste Mal beim Step Arobic und ich muss sagen, es ist nur halb so komisch zu machen, wie an zugucken. Aber was solls. Danach war ich schön fertig.
Habe mich dann zum Muskelaufbau, also Zirkel geschleppt (2 Räume weiter) und da waren die zwei neuen, hübschen Typen. Der eine heißt Lars und der andere Frederick und irgendwie finde ich die ganzen trainierenden Jungs nicht so hübsch wie alle anderen Mädchen ständig, aber die beiden waren schon eine 8 und eine 9. (falls ihr das Skala-Denken versteht). Beim Zirkel hat F. dann ständig irgendwelche Sprüche gerissen und weniger trainiert. Lars war eher ruhig und hat mich die ganze Zeit so fragend angeguckt. Ich habe echt nicht verstanden wieso, weil wir uns gar nicht kennen. Haben uns erst 2,3mal gesehen beim Sport.
nach dem Zirkel kam Lars dann zu mir (und dazu muss ich sagen: ich war verschwitzt und sah scheiße aus!) und hat mich gefragt ob ich die Tochter von meinem Vater bin (er hat natürlich den Namen gesagt).
Mein Gesichtsausdruck war wohl große Klasse, weil ich einfach nicht wusste, wo ich diesen Jungen schonmal gesehen haben soll. Ich fragte ihn, nachdem ich seine Frage bejaht hatte, wer er sei.
Er erklärt mir wer sein Vater ist und ich stelle fest, dass er der Sohn vom besten Freund meines Onkels ist. Ich habe seinen Namen schon tausendmal gehört, aber nie wusste ich, wie er aussieht, obwohl ich ihn angeblich ein,zweimal auf Geburtstagen gesehen haben soll. Er wünschte mir schöne Ostern, ich ihm auch. Dann ging ich, mit einem grinsen auf dem Gesicht. Irgendwie hat das meine Laune gesteigert. Nicht, dass ich notgeil wäre und nach jedem Gespräch mit nem Jungen gut drauf, aber Lars hat mir irgendwie gute Laune gemacht.
"Komme was wolle, ich fürchte mich nicht."
 

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