Dienstag, 29. Mai 2012

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Ich bin ein gut angezogenes und geschminktes Stück Dreck. Nicht mehr und nicht weniger. Zieht die Fassade ab. Das bisschen Intelligenz-Getue. Und dann steht da ein kümmerlicher, sich selbst hassender Mensch, der immer wieder alle enttäuscht. Angefangen bei dir, A, über meine wundervolle Gammlerin und den Rest der Welt. Ich weiß wie sehr ihr alle darunter leidet, aber ich sitz auf diesen Baumstämmen und das einzige, was ich tue ist mir meine Beine zu zerschneiden. Hier kann mich immernoch jeder sehen. Aber das ist mir völlig egal inzwischen. Sollen sie doch alle sehen, was für ein Monster ich bin. Ich durste nach meinem eigenen Blut. Würde ich es mal trinken, so wäre es wenigstens noch in Verwendung, aber so. So vergieße ich es aus purer Laune. Vergieße es weil der Schmerz alles andere unterdrückt. Es durchläuft meine Hose. Ich hab kein Tuch. Wo ist mein verdammtes Tuch? Weg wie mein lebenswille. Einfach weg.

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