Wir sind die dunkelen, die düsteren Kinder der Stadt.
Wir laufen umher und machen jeden platt.
Wer auch vorbei kommt, es scherrt uns nicht.
Wir sind die dunkelen, die düsteren Kinder der Stadt.
Die Grenzen, die Mauern, die Zäune, den Rahmen, wir sprengen sie alle.
Nichts kann uns aufhalten.
Wir sind wie Nebel, von oben kommen wir herab auf die Welt
und niemand kann uns fassen,
niemand kann uns kriegen.
Wir sind die dunkelen, die düsteren Kinder der Stadt.
Und wenn wir unsere Ziele nicht erreichen, unsere Ziele nur Träume sind,
ruinieren wir einfach die euren. Und das nur weil wir es können.
Wir haben keine Pflicht, keine Aufgaben, kein Leben. Wir sind hier für euer Verderben.
Und bevor wir das nicht erreicht haben, geben wir nicht auf.
Wir sind die dunkelen, die düsteren Kinder der Stadt.
Freunde, Familie, soziales Gefüge sind so belanglos wie Reis in China.
Geld schmeißen wir raus für Zigaretten, Alkohol und Klingen.
Und keiner kriegts mit.
Denn Wir sind die dunkelen, die düsteren Kinder der Stadt.
Niemand sieht uns, niemand spürt uns,
solange bis wir uns nicht mehr sehen können und nur noch Schmerzen spüren.
Narben zieren unseren Körper, Blut fließt an uns herab.
Es schwarz, wie die Nacht, wie unsere Seelen, unsere Herzen.
Wir laufen umher, im Schatten der Stadt, allein sind wir
doch alle zusammen. Eine Gruppe, jeder ein Individuum
einsam, allein, vereinzelt, zurückgelassen, für immer vereint.
Wir sind die dunkelen, die düsteren Kinder der Stadt.
Wenn aus Verzweiflung Wut wird, und aus Wut Poesie, und die dann wie ein Fausthieb, ein Donnerschlag auf all die leblosen, blinden, gefühllosen Zombies ( die sich für lebendig halten, dabei sind die schon lange vor uns gestorben, und haben nicht nur uns, sondern vor allem sich selber betrogen und verraten) voll verdientem Hass niedergeht, dann hast Du es in Worte gefasst. Jede Zeile mit dem Blut deiner Narben versehen, jeder Satz mit den stummen Schreien deiner verletzten Seele ausgestattet. Damit diese wie ein Sturm durch die Schluchten der Betongrüfte, in denen die Gefühllosen hausen, fegen möge.... Aber blind und taub wie sie es sind, werden sie es erst merken, wenn es zu spät ist....>:).... Und Du hast die Gabe, so unglaublich gut zu schreiben, dass aus den Worten wieder Bilder werden, und die werden mich nicht nur heut Nacht begleiten...Danke dafür. :-)@-}--
AntwortenLöschenDer Text ist wunderschön geschrieben.
AntwortenLöschenIch hoffe es, ich hoffe es so sehr!
Aber ich weiß auch nicht was ich sagen kann, um sie von dieser Krankheit fernzuhalten ...
das hast du so wunderschön und emotional geschrieben. toll!<3
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